Tag 15 / Xian – Pagode, die große Moschee & mit dem Fahrrad auf der Stadtmauer + nächtliche Licht & Wasserspiel

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Ganz im Gegensatz zu Peking und Shanghai ist hier noch viel von der alten Substanz erhalten. Im Rahmen einer Stadtrundfahrt machen wir einen Stopp bei dem Wahrzeichen der Stadt: der Großen Wildgans Pagode. Der ursprüngliche Tempel aus der Sui Dynastie wurde im Jahre 647 von Kaiser Gaozong zu Ehren seiner Mutter ausgebaut. In diesem Tempel lebte der berühmte Mönch Xuanzang, der 17 Jahre durch Indien gereist war und dort den Buddhismus kennengelernt hatte. Seine abenteuerliche Reise ist in dem in China populären Buch „Die Reise nach dem Westen“ beschrieben. Die buddhistischen Schriften, welche er von dieser Reise mitgebracht hatte, übersetzte er in diesem Tempel. Diese wurden ursprünglich in den 7 Stockwerken des Pagodenturms aufbewahrt.

Die Stadtmauer von Xi’an wurde im 14. Jh. erbaut und in den 1980er Jahren renoviert. Wir machen mit dem Fahrrad eine volle Runde (13,6 km) auf dieser größten, weitgehend erhaltenen Stadtmauer in China. Ein großartiges Erlebnis, mit Einblicken auf die Innenstadt und Ausblicken auf den Belagerungsring – auch wenn die Räder ziemlich klapprig sind.

Nach dem Mittagessen spazieren wir durch das muslimische Viertel und den Basar bis zur großen Moschee aus dem 8. Jh. Das heutige Gebäude wurde Mitte des 18. Jahrhunderts errichtet, ist dem chinesischen Baustil angepasst und von Gärten umringt.

Am Abend gab es ein Angebot für eine Lichterrundfahrt in einen Themenpark.

Gelandt sind wir nahe der Wildganspagode in einem neue entwickelten Stadtgebiet. Entwickelt wahrscheinlich von der Stadt und privaten Investoren wurde entlang einer städtebaulich inzensierten Achse mit Nachbauten im Stile der Tang Dynastie eine Mischung aus Einkaufszentren, Museen, Konzertsälen und eben dem eigentlichen Themenpark aufgereiht. Eine wilde aber beeindruckende Mischung aus martialischen Denkmälern und technologischen Lichtinszenierungen, und einer allabendlichen Multimdia-Wassershow. Höhepunkt für uns war aber ein zufälliger Abstecher ins Nachtleben der Chinsesen, die sich auf dem Boulevard vor den westlichen Filialen zu gemeinschaftlichen Tanz trafen und sich dort in den verschiedensten internationalen Rhythmen inkl. traditionellen chinesischen Tänzen übten.

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