Tag 9 / Durch Nordchina

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Am Morgen erschließt sich uns eine andere Landschaft. Draußen gibt es viele Felder, meist mit Mais bepflanzt, auf denen viele Menschen händisch arbeiten. Immer wieder sehen wir einen ca. 2m Streifen Kukuruz, der aus irgendeinem Grund stehen gelassen wird. Ab und zu ist ein kleiner Mähdrescher zu sehen. Es ist hier alles viel dichter besiedelt als noch gestern in Sibirien, und es wird überall gebaut.

Zu Mittag haben wir einen längeren Halt in der nordchinesischen Millionenstadt Harbin. Doch wieder das gleiche wie gestern Nacht: wir dürfen nicht weg vom Bahnsteig. Freundlich aber bestimmt weist uns das mehr als ausreichend vorhandene Wach- oder Polizeipersonal zurück. Wir sind enttäuscht und merken, dass hier ganz andere Regeln gelten als im vermeintlich auch nicht freien Russland.

Unser russisches Zugpersonal nimmt es jenseits der Grenze auch nicht mehr ganz so ernst und die Schaffner stehen in den Bahnhöfen nicht mehr stramm vor den eigenen Türen und machen es sich teilweise bequem in den leeren Abteilen.

So fahren wir heute also gemütlich durch dieses neue Land, staunen über die anderen Sitten, über die riesigen Häuser, die überall aus dem Nichts wachsen und die Speisewagenkellnerin, die das Fotografieren der Speisekarte gar nicht lustig findet und deswegen ganz streng reagiert.

Und wir realisieren mit Wehmut, dass das unser letzter bequemer Tag im Zug ist. Denn ab Morgen haben wir den ganzen Tag etwas zu tun. Ein spannendes Programm wartet auf uns : )

 

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