TAG 6 / Irkutsk

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Weiter geht es durch die unendlichen sibirischen Weiten. Früh Morgens um 7:18 h Ortszeit nach 5.185 km kommen wir in Irkutsk an und steigen mit Sack und Pack aus, um einen Tag Boden unter den Füßen zu spüren. Im Zug und auf den Bahnhöfen gilt nach wie vor die Moskauer Zeit (2.18 h). In Irkutsk sind wir aber jetzt schon 5 Zeitzonen östlich von Moskau.

Irkutsk (623.000 Einwohner) liegt an der Angara, die dem nur 60 km entfernten Baikalsee entspringt. Die Stadt ist mit zahlreichen Theatern und Museen eines der wichtigsten kulturellen Zentren Sibiriens und zählt zu den wenigen Städten, wo Beispiele reizvoller sibirischer Holzarchitektur im Stadtzentrum flächendeckend erhalten geblieben sind.

Lydia, eine Deutsch-Studentin begleitet uns vormittags durch die für uns überraschend beindruckende abwechslungsreiche Stadt.

Weiter geht’s mit dem Kleinbus in das 1,15 h entfernte Listwjanka am Baikalsee. Dort besteigen wir bei schönstem Wetter ein Boot und fahren entlang der Küste. Beeindruckend ist nicht nur der See und Blick zu den beschneiten Bergen am gegenüber liegenden Ufer sondern auch dessen Kubatur. Mit 1642 m der tiefste See der Welt, mit einer Länge von 636 km und mit einer Breite von 27km – 80km. Der Baikal ist damit das größte Süßwasserreservoir unseres Planeten. Leider bekamen wir keine der 60.000 Baikalrobben (Nerpa) zu Gesicht, dafür einen fast kitschigen Sonnenuntergang.

Im Winter misst das Eis zwischen 70 und 110 cm und wird dann auch mit Autos befahren.

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